Plastischechirurgen

Facelift

 

Facelift

Je älter man wird, desto mehr verändern sich die einzelnen Partien des Gesichtes. Das polsternde Unterhautgewebe dünnt aus, Muskeln dehnen sich, die Haut leidet unter äußeren Einflüssen, wie UV-Strahlung oder Sauerstoffmangel.

Dies führt zu Falten und zu einer Erschlaffung sowie zum Altern der Gesichtszüge. Der Schwerkraft folgend sacken die Wangen nach unten und die Kinnlinie verschwindet, es bilden sich die gefürchteten Hängebäckchen aus.

Beim Facelift der früheren Generation wurden Haut und Muskeln in einem schräg nach hinten und oben verlaufenden Vektor gerafft. Dies führte mitunter zu einer Änderung der Mimik. Auf der anderen Seite haben sogenannte MiniLifts oder SoftLifts keinen anhaltenden Effekt und die Zufriedenheit der Patientin reicht nicht lange über das Abklingen der Schwellung hinaus.

Sensationell ist die revolutionäre und moderne Technik des Vertical Lifts.

Hierbei werden nach unten abgesackte Partien nicht „hinter das Ohr gezogen“, sondern vorsichtig wieder zurück an ihren Ursprung positioniert. Die Gesichtszüge werden rekonstruiert und ihr Charakter bleibt erhalten.

Planung

Bei der ersten Vorstellung steht für uns eine eingehende ca. einstündige Untersuchung und Beratung im Vordergrund. Bei diesem Erstgespräch gehen wir sehr intensiv auf Ihre Wünsche und Vorstellungen ein, aber auch auf die Vorgehensweise und die möglichen Risiken des Eingriffes, sowie auf die nötigen Vorbereitungen und den Heilungsverlauf.

Vorbereitung

Zur Gewährleistung einer guten Hautdurchblutung sollte der Patient eine Woche vor der OP keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen und nicht mehr Rauchen. Am Vortag sollten die Haare mit einem speziellen Shampoo gewaschen werden.

Durchführung

Der Eingriff kann in Allgemeinnarkose oder örtlicher Betäubung in einem „Traumschlaf“ durchgeführt werden. Die Schnittführung beginnt am Haaransatz vor dem Ohr, führt in das Ohr, unter dem Ohrläppchen herum bis auf die Rückseite des Ohrmuschelansatzes. Da wir nicht in die behaarte Kopfhaut schneiden kann es nicht zu einem Haarausfall kommen. Die Narbe wird so unsichtbar wie möglich sein. Der Chirurg präpariert Haut und Unterhautfettgewebe von der darunter liegenden Muskelschicht ab.

Das Platysma, eine dünne Muskelschicht, die vom unteren Gesicht bis zum Hals reicht, wird von ihrer abgesackten Position wieder nach oben fixiert. Dieser Kunstgriff strafft zugleich den Hals! Der nach unten verlagerte Fettkörper in den Wangen wird geliftet und das SMAS (eine dünne Schicht der mimischen Muskulatur) repositioniert. So rekonstruieren wir das jugendliche Gesicht. Der Hautüberschuss wird entfernt und die Naht spannungsfrei verschlossen.

Auf diese Weise kann es zu keiner Verziehung der Gesichtszüge kommen. Auch Deformierungen von Ohr oder Ohrläppchen, die trügerischsten Verräter eines Facelift, sind ausgeschlossen.

Nachsorge

Die meisten Patienten bleiben eine Nacht stationär. Schmerzen oder starke Schwellungen sind bei der beschriebenen Methode äußerst selten. Am übernächsten Tag kann man sich die Haare waschen lassen. Die Fäden werden nach ca. 10 Tagen entfernt.

Arbeitsfähigkeit

Obwohl unsere Vorgehensweise sehr sanft ist und Schwellungen und Blutergüsse rapide abklingen, raten wir zwei Wochen Schonung einzuplanen.

Risiko

Schwellungen und Blutergüsse treten auf, sind aber nach wenigen Tagen abgeklungen. Eine Infektion ist so gut wie ausgeschlossen.

Eine Nachblutung gehört zu der Liste allgemeiner Operationsrisiken. Eine Beeinträchtigung oder gar Verletzung von Gesichtsnerven ist nie zu 100% auszuschließen, bei der von uns angewandten Methode aber sehr unwahrscheinlich.

Posted by Andreas Auer in : Gesicht,

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