Plastischechirurgen

Plastische Chirurgie

plastische-chirurgie_620x620Geschichte

An Funden prähistorischer Knochen konnten Spuren chirurgischer Eingriffe nachgewiesen werden, die über 10.000 Jahre alt sind.

Bereits 610 vor Christus wurden verletzte Nasen mit Methoden operiert, die denen ähneln, die heutzutage eingesetzt werden.

Nachdem die rekonstruktive Chirurgie jedoch viele Jahrhunderte stillstand, begründete Gaspare Tagliacozzi (1545-1599) die Anfänge der heutigen Plastischen Chirurgie.

Der Titel seiner Veröffentlichung lautete: „Wir reparieren und rekonstruieren beschädigte Körperteile von der Natur gegeben, aber vom Schicksal genommen“. Tagliacozzi erging es nicht besser als anderen Vordenkern und Pionieren der Wissenschaft im Mittelalter. Sein Schaffen wurde als ketzerisch und wider die Natur angesehen.

Erst mit dem Beginn des ersten Weltkrieges hatten die Chirurgen die technischen Möglichkeiten, die verstümmelnden Kriegsverletzungen erfolgreich zu behandeln. Von dieser Zeit an entwickelte sich die Plastische Chirurgie permanent und in immer schnellerem Tempo.

Moderne Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Das Fachgebiet umfasst heutzutage die Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Verbrennungschirugie und die Ästhetische Chirurgie.

Die Rekonstruktive Chirurgie stellt Gewebedefekte wieder her. Dies beinhaltet angeborene Missbildungen an Gesicht, Extremitäten und dem Schädel (z.B. eine Hasenscharte). Auch durch Unfälle oder Krankheit erworbene Defekte werden repariert. So führen wir Replantationen von Fingern durch wie auch den Wiederaufbau nach einer Brustkrebs-Operation.

Die Behandlung Schwerbrandverletzter ist mit ihrer komplexen Rekonstruktion und Transplantation der Haut in den Händen von Plastischen Chirurgen gut aufgehoben.

Die Bandbreite der Handchirurgie reicht von der Versorgung frischer Verletzungen über Nerventransplantationen bis zu der Behandlung der Dupuytren´schen Kontraktur.

All diese Eingriffe, die Höchstmaß an Präzision, Planung und Vorstellungskraft voraussetzen, schulen den Plastischen Chirurgen. Die gewonnene Erfahrung kommt ihm und seinen Patienten in der Ästhetischen Chirurgie zu Gute.

Plastische Chirurgen („Schönheitschirurgen“)

Die Ausbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie gehört zu den umfassendsten und anspruchsvollsten der Medizin.

Zusammen mit dem Studium beträgt die Ausbildungszeit mindestens zwölf Jahre. Ganz spezielles Augenmerk wird auf die Lehre der Ästhetischen Chirurgie gelegt. Erst nach vielen hundert Eingriffen erfolgt die Zulassung zur Facharztprüfung.

In Abgrenzung zu anderen Fachrichtungen, in denen ein Arzt die Zusatzbezeichnung „Plastische Operation“ nur für das jeweilige Fachgebiet erlangen kann, ist allein der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie befähigt und befugt, das gesamte Repertoire der Ästhetischen Operationen durchzuführen.

Heutzutage begegnen wir immer wieder Operateuren, die keine Ausbildung in der Ästhetischen Chirurgie haben. Das Gesetz verbietet ihnen sich „Plastischer Chirurg“ zu nennen. Statt dessen werden Bezeichnung wie „Schönheitschirurg“ oder „Ästhetischer Chirurg“ adoptiert. Diese Bezeichnungen mögen deren Tätigkeitsfeld beschreiben, sind jedoch kein Titel oder Ausbildungsnachweis.

Natürlich ist eine auch eine Ausbildung zum Spezialisten für plastische Chirurgie allein noch keine Garantie für optimale Resultate. Viele andere Faktoren, wie das tatsächliche Können des Operateurs, sein Sinn für Ästhetik oder auch seine Erfahrung bei der geplanten Eingriffsart, beeinflussen das Ergebnis.

Wir sind der Überzeugung das eine solide Ausbildung der Grundstein für Perfektion ist und damit die Chancen auf das „Traumergebnis“ sichert.

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