Plastischechirurgen

Lidstraffung

Lidstraffung

Die fortschreitenden Jahre hinterlassen Spuren, im Laufe der Jahre erschlaffen bei vielen Menschen die elastischen Fasern und das Bindegewebe um die Augen herum. Dies schlägt sich in der Ausbildung von Schlupflidern oder Tränensäcken nieder. Die Augen wirken müde und abgespannt. Die Straffung der Ober- und/oder der Unterlider kann den frischen Ausdruck wieder zurückbringen.

Planung

Bei der ersten Vorstellung steht für uns eine eingehende ca. einstündige Untersuchung und Beratung im Vordergrund. Bei diesem Erstgespräch gehen wir sehr intensiv auf Ihre Wünsche und Vorstellungen ein, aber auch auf die Vorgehensweise und die möglichen Risiken des Eingriffes, sowie auf die nötigen Vorbereitungen und den Heilungsverlauf. Schlupflider können durch drei Faktoren zu Stande kommen: Hautüberschuss, Vorfall des orbitalen Fettgewebes und manchmal auch ein Absenken der Augenbrauen. Bei der Straffung wird der Hautüberschuss entfernt und die zarte Membran vor dem Fettgewebe gerafft, wodurch das Fettgewebe wieder an seinen Platz zurückgedrängt wird. Bei einem Fettüberschuss wird dieser natürlich mit entfernt. Sind die Augenbrauen durch eine Erschlaffung der Stirn weit nach unten gesunken kann es erforderlich sein, ein Brauen- und Stirnlifting anzuschließen. Tränensäcke entstehen durch Erschlaffung von Haut und Muskulatur, sowie durch einen Fettgewebsvorfall. Bei der Operation werden Haut und Muskulatur nach oben außen gestrafft und der Überschuss entfernt. Auch bei den Unterlidern ist eine Raffung der Membran, die das Fettgewebe hält, erforderlich.

Vorbereitung

Zur Vorbereitung benötigen wir eine aktuelle Laboruntersuchung und gegebenenfalls ein EKG um sicherzustellen, dass Sie sich in einem guten Allgemeinzustand befinden.

Durchführung

Die Straffung der Ober- und/oder Unterlider wird in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt. Um alle Unannehmlichkeiten für den Patienten auszuräumen, schlummert er während des Eingriffs in einem Dämmerschlaf. Für die Oberlider liegt der Zugang und die spätere haarfeine Narbe in der Oberlidfalte. Die einzelnen Operationsschritte werden abwechselnd an beiden Augen durchgeführt, um die postoperative Symmetrie zu gewährleisten. Zum Abschluss wird die Naht durch einen ca. 1 mm dünnen Pflasterstreifen geschützt. An den Unterlidern wird die Naht unmittelbar unter den Wimpern in einer Hautfalte verschwinden. Entsprechend der Ausdehnung des Befundes wird die operierte Region häufig durch einen Tapeverband unterstützt.

Nachsorge

Unsere Patienten berichten im schlimmsten Fall von einem leichten Brennen nur in der ersten halben Stunde nach Ende der Operation. Weitere Schmerzen sind nicht zu erwarten. Man sollte die Augen die ersten drei Tage schonen und nicht zuviel lesen oder fernsehen. Wir empfehlen ein gutes Hörbuch. In dieser Zeit sollten Sie die operierten Areale mit ColdPacks kühlen. Unserer Erfahrung nach wird die Heilung am besten Arnika und Ananasenzymen unterstützt. Um den 5. Tag werden Fäden und Pflaster entfernt. Wir haben das Glück, das bei vielen unserer Patienten zu diesem Zeitpunkt die Schwellungen und Blutergüsse schon sehr weit zurückgebildet sind. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie dennoch in den ersten zwei Wochen keine gesellschaftlichen Verpflichtungen einplanen.

Arbeitsfähigkeit

Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit richtet sich im Wesentlichen nur nach dem Verschwinden der sichtbaren Spuren des Eingriffes und liegt zwischen drei und vierzehn Tagen.

Risiko

Neben allgemeinen Operationsrisiken sollten Patienten mit einem Syndrom des trockenen Auges (wenn künstliche Tränenflüssigkeit in geschlossenen Räumen erforderlich ist) zunächst einen Augenarzt konsultieren. Am Unterlid ist besonderes Augenmerk auf die Lidkante gerichtet. Trotz sorgfältiger OP-Technik und Nachsorge kann es bei Vorschädigungen zu einem Ausrollen kommen, was dann aber durch einen erneuten Eingriff korrigiert werden könnte.

Posted by Andreas Auer in : Gesicht,

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